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Ausrüstung

Das Equipment

Kleidung:

alles was leicht u. bequem ist - jedoch ist zu berücksichtigen, dass Baumwolle sich beim Schwitzen vollsaugt, schwerer wird und nass auf dem Körper liegend, ihn herunterkühlt (nicht gesund - Erkältungsgefahr), ideal ist Kleidung aus Multifunktionsfaser (atmungsaktives Material), diese kann im Zwiebellook übereinander getragen werden, z.B. Unterhemd, Shirt, Pulli oder Jacke,.Wenns zu warm wird, einfach ein Teil ausziehen. Der Schweiß gelangt durch die Fasern nach aussen, der Körper bleibt meist schön trocken und warm.

Nordic Walking - Schuhe:

Grundsätzlich kommen alle Schuhe für Nordic Walking in Frage, die bequem sitzen, einen guten Halt bieten, rutschfest sind und in denen längere Strecken ohne Probleme bewältigt werden können; denkbar sind stabile Joggingschuhe mit angepasstem Profil.

Nordic Walking - Stöcke:

Die Stöcke sind beim Nordic Walking das Haupthandwerkszeug.
Wir empfehlen Ihnen vor dem Kauf eine ausführliche Beratung im Fachhandel.

Stockmaterial
Nordic Walking Stöcke bestehen entweder aus hochwertigen Aluminiumlegierungen oder aus Faserverbundwerkstoffen. Die Qualität des Stockes kann aus der Materialverwendung nicht erschlossen werden.
Nordic Walking Stöcke aus Faserverbundwerkstoffen sind leicht, stabil und langlebig. Für diese Stöcke spricht auch ihr angenehmeres Schwingungsverhalten.
Vibrationen, die beim Aufsetzen der Stöcke auf harten Untergründen entstehen können die Gelenke in Hand und Ellenbogen reizen. Dies ist bei Faserverbundstöcken nicht so stark ausgeprägt und sind daher gesundheitsschonender.

Stocklänge
Die Stöcke werden herstellerseitig in Abständen von 2,5 bzw. 5 cm gefertigt.
Die richtige Stocklänge können Sie rechnerisch ermitteln, indem Sie die Körpergrösse mit dem Faktor 0,7 multiplizieren.
Das Berechnungsergebnis muss nur noch auf- oder abgerundet werden und kann nur ein Anhaltswert sein.
Der sportliche Läufer mit hoher Armkraft wird längere Stöcke wählen, der Ungeübte eher etwas kürzere.
Wer nicht gerne rechnet, kann folgenden Praxistest durchführen: Bei senkrecht aufgesetztem Stock sollte der Winkel zwischen Ober- und Unterarm rund 90° bis 100 ° betragen.

Stockspitzen                                                                                   Kronenstockspitze

Die Spitzen der Stöcke werden häufig kronenförmig hergestellt. Damit ist eine gute Haftung auf den meisten Bodenoberflächen gewährleistet. Der Unterschied (auch preislich) liegt in der Qualität des verwendeten Hartmetalls.
Sehr hochwertige Spitzen weisen auch nach längerer Benutzung auf harten Böden kaum sichtbare Gebrauchsspuren auf.

Asphaltaufsätze (Pads)

                                                                                                 Spitze mit Gummiaufsatz
Auf allen Spitzen lassen sich Asphaltpads aufstecken, die ähnlich abrieb- und rutschfest wie Autoreifen sind und auf harten Böden eine gute Stoßdämpfung bewirken.

Drehbare Spitze

Es gibt auch Spitzen, bei denen kein extra Asphaltpad aufzusetzen ist bzw. mitgenommen werden muß. Da mein einfach die Spitze drehen kann und entweder mit dem Pad oder der Hartmetallspitze (je nach Untergrund) walken kann.

 

Stockgriff

Der Stockgriff sollte aus griffigen, schweißhemmenden bzw. schweißabsorbierenden Materialien bestehen und über eine ausreichend grosse Prallfläche am Griffansatz verfügen.

Gefahrenpotential
Ein rutschiger, glitschiger Griff ist nicht nur unangenehm zu halten, er muss auch mit erhöhten Kraftaufwand fixiert werden, damit die Hände nicht abrutschen. Gerade beim bergab gehen können dadurch Sturzsituationen hervorgerufen werden.
 

Stockschlaufen

Die Hersteller von Nordic Walking Stöcken haben spezielle Handschlaufen entwickelt, bei denen auch eine stundenlange Benutzung ermüdungsfrei möglich ist, da bei diesen Schlaufen der Stock nicht ständig umklammert werden muss.
Die Stöcke werden beim Vorschwingen der Arme fast automatisch wieder in die richtige Position gebracht. Der Druck auf die Hand wird gleichmässiger verteilt als bei einfachen Schlaufen.
Lassen Sie sich im Fachhandel die unterschiedlichen Systeme der Hersteller zeigenund entscheiden Sie sich für das System, mit dem Sie am besten zurechtkommen.
Handschuhe, die schon vorhanden sind, bitte zum Kauf der Stöcke mitnehmen. Handschuhe sind aber nicht unbedingt von Nöten.

Teleskopstöcke
Ebenfalls im Handel erhältlich sind verstellbare Stöcke, deren Länge beispielsweise zwischen 100 und 140 cm variiert werden kann. .
Achten Sie bitten beim Kauf darauf, dass die Geräte sich leicht verstellen lassen, dabei aber die Verbindung zuverlässig die auftretenden Kräfte aufnehmen kann.

Verschlusssystem
Die Verbindung kann getestet werden, indem die Teleskopteile jeweils mit Daumen und Zeigefinger so fest wie möglich gegeneinander verdreht und danach wieder um eine ganze Umdrehung (360°) gelöst werden. Nun sollten Sie sich noch auf dem Stock abstützen können, ohne dass er sich zusammenschiebt. Wenn der Test nicht bestanden wird, ist zumindest eine langfristige Funktion der Teleskopverbindung in Frage gestellt. 

Gefahrenpotential
Bitte beachten Sie, dass plötzlich zusammenrutschende Stöcke gerade im steilen Gelände beim bergab gehen zu schweren Stürzen führen können!!

Tipp
Stöcke - und hier insbesondere die Teleskopstöcke - eigenen sich vorzüglich als Gymnastikgerät z.B. beim Aufwärmprogramm vor dem Walken bzw. beim Dehnen nach dem Sport

 

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